Wein, Farm und Pferde in NZ

Das Beste kommt zum Schluss…

Unsere Zeit in Neuseeland neigt sich dem Ende zu, doch das Beste haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben. Ja ok, vielleicht war es nicht ganz so geplant, aber jetzt im Nachhinein, lässt sich das ja leicht sagen.

Lasst uns kurz einmal gemeinsam nachdenken, wofür ist Neuseeland bekannt?

Herr der Ringe, Millionen Schafe, saftige Grüne Hügel, Kiwis, Free Camping wo man will, guten Wein und riesige Farmen. Zwei Dinge fehlen uns also noch auf unserer Liste, ein guter Wein und eine Farm.

… auf einer Farm in Martinborough

Gleich zu Beginn unserer Neuseelandreise haben wir über Workaway eine Rückmeldung von Allen und seiner Farm bekommen, ob wir nicht ein wenig helfen wollen. Wir haben uns nach einer Woche Bedenkzeit dafür entschieden unsere gesamte Weltreise ein wenig nach hinten zu verlegen um noch ein paar Wochen dort bleiben zu können.

Und es war die beste Entscheidung die wir je hätten treffen können!

Nach einer Nacht in Wellington sind wir voller Vorfreude mit Zug und Bus nach Martinborough aufgebrochen.

Mit dem Bus zur Farm

Mit dem Bus zur Farm

Wir lernen die Familie kennen

Wer ist Russ? Wir sind also in Martinborough angekommen. Matthias wurde, wie üblich, nach ein paar Minuten unruhig ob wir eh richtig sind und ob die überhaupt wissen dass wir kommen. Plötzlich kommt die Verkäuferin der gegenüberliegenden Tankstelle zu uns herüber :“Lisa hat gerade angerufen, Russ verspätet sich ein wenig!“ „Äääää.. ok?“ „Ihr seit doch die von der Patuna Farm?“ „Ja, .. “ „Ja, ja Martinborough ist halt sehr klein, da kennt jeder jeden!“

Wer ist Lisa? 5 Minuten später war Russ, der wie sich später herausstellen sollte der Sohn von Alison ist, und sein Sohn Freddy da. „Das eine Auto ist ein wenig kaputt, wir müssen auf Lisa, die Frau von Russ, warten, die bringt uns dann auf die Farm meiner Eltern! Lust auf ein Bier?“

Das war der Beginn eines tollen 3 wöchigen Abenteuers zwischen Weinreben, Hunden, Schafen und Pferden.

Tess, unser neuer Lieblingshund

Tess, unser neuer Lieblingshund

Hallo Patuna Farm, hallo Alison & Allen

Alison und Allen gehört eine „mittelgroße“ neuseeländische Farm (Patuna) irgendwo zwischen den Hügeln von Martinborough. Und noch zwei andere Farmen in Fetherstone und Wellington. Da drauf sind 1200 Schafe, 500 Kühe, 3 Schweine, 9 Hühner, ca. 16 Pferde (so genau wusste es keiner), eine eigene Schlucht zum Wandern, ein Hochseilgarten und zwei Quellen.

Allen selbst versteht sich als Tierhändler. Das bedeutet, er kauft Vieh jung und in schlechterem Zustand ein, bringt es auf seine Farmen, lässt sie dort satt fressen und verkauft sie nach ein paar Monaten wieder mit Gewinn.

Farm, wir sind bereit!

Aber Allen und Alison waren es noch nicht, zuerst werden wir einmal zum berühmten Patuna Casm Walk geschickt. Allen bringt uns klassisch mit einem Quadbike hin und erklärt uns in 25 einfachen Sätzen wo wir wandern sollen. Nachdem wir nur die Hälfte verstanden hofften wir einfach auf eine gute Kennzeichnung des Weges und den Orientierungssinn der alten Damen, die vor uns her wanderten.

Wir waren zu Anfangs nicht ganz sicher was uns eigentlich erwartet, außer ein Schild mit der Aufschrift – 4h & 2h – wir haben uns natürlich für die 4 Stunden entschieden und wurden nicht enttäuscht. Aber seht selbst…

Da ging es durch den Wald hinunter

Da ging es durch den Wald hinunter

Vorbei beim Wave-Rock, kurze Pause machen

Vorbei beim Wave-Rock, kurze Pause machen

Und dann die Leiter hinunter

Und dann die Leiter hinunter

In den Casm

In den Casm

Zuerst zu einem kleinen Wasserfall

Zuerst zu einem kleinen Wasserfall

Dann 1,5 Stunden im und neben dem Wasser

Dann 1,5 Stunden im und neben dem Wasser

Durch dunkle Unterführungen

Durch dunkle Unterführungen

Wirklich dunkle

Wirklich dunkle

Und beeindruckende Fotomotiven

Und beeindruckende Fotomotiven

Nun endlich, Farm wir sind so weit!

Neben Zäune bauen, bei der Gartenarbeit helfen, Opossums von dem Dach holen und Garage aufräumen waren unsere Aufgaben so vielfältig und abwechslungsreich dass jeder Tag fast wie im Flug verging.

Um euch das ganze lesen zu ersparen, hier die Impressionen von der Farm:

Ein ganz normales Abendessen auf der Patuna-Farm

Ein ganz normales Abendessen auf der Patuna-Farm

Die Mädls am kochen

Die Mädls am kochen

Unsere Farm-Villa

Unsere Farm-Villa

So taut man Fleisch auf

So taut man Fleisch auf

Matthias vor "seinem" Zaun

Matthias vor „seinem“ Zaun

Allen zerlegt das Lamm, Birgit packt ein

Allen zerlegt das selbst geschlachtete Lamm, Birgit packt ein

Linzertorte haben wir auch auf einem Farmmarkt gefunden

Linzertorte haben wir auch auf einem Farmmarkt gefunden

Neben einem Würstl-Zug

Neben einem Würstl-Zug

Wir waren in der Stadt auch wandern

Wir waren in Martinborough auch wandern

und haben Kühe gefunden

und haben Kühe gefunden

Birgit am Quad

Birgit am Quad

Kann der Matthias auch

Kann der Matthias auch

Revy, das Pferd von der Birgit

Revy, das Pferd von der Birgit

Birgit neben Revy

Julia (Birgit’s Reitfreundin) neben George

Birgit auf Revy

Glückliche Birgit auf Revy

Schaaaafe auf der Straße

Schaaaafe auf der Straße

Eine kurze Geschichte vom Wein

Dann kam der Anruf von Russ, der fragte, ob wir nicht auch einmal auf dem Weingut von Lisas Eltern helfen wollen. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Also rein in die Gummistiefel, Scheren gezückt und Weintrauben geschnitten!

Birgit am Weinschneiden

Birgit am Weinschneiden

Da wächst er der Pio Noir

Da wächst er der Pignot Noir

Das wir dann mal Wein

Das wird dann mal Wein

Das Motto der Weinpflücker

Das Motto der Weinpflücker

Nach dem Pflücken ist vor dem kosten

Nach dem Pflücken ist vor dem kosten

Selfi am Weintraktor

Selfi am Weintraktor

Dann plötzlich war alles wieder vorbei..

Die Zeit verging viel zu schnell, und Allen und Alison waren sogar überrascht, dass wir schon wieder fahren. Wir wären gerne auch noch ein Monat oder mehr geblieben, aber der Ruf von Fiji (und das Visa das langsam abgelaufen ist) war dann doch stärker.

Wir waren auf den Zug nach Wellington

Wir watren auf den Zug nach Wellington

Also haben wir uns über Transfercars ein Auto besorgt und sind vom Flughafen in Wellington zu unserem Flughafen in Auckland gefahren. Von dort ging unser Flug auf die Fijis.

Gerade sitzen wir auf einer Nachtfähre in Fiji von Suva (Der Hauptstadt) nach Taveuni, wo uns hoffentlich das Inselparadies erwartet!

 

Discuss - 2 Comments

  1. lucy sagt:

    Wenn ihr noch etwas länger auf Fiji bleibt, dann holen wir euch bald mit dem Segelboot ab 😉

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