Von Bangkok zum Angkor Wat

Das nächste Ziel auf unserer Reise war Siem Reap um das Weltkulturerbe Angkor Wat zu besichtigen. Um 6:00 ging es von unserer tollen Loft bei Alex in Bangkok mit dem Taxi für 87 Baht los Richtung Bahnhof.

Unser Ticket nach Aranyaprathet

Unser Ticket nach Aranyaprathet

Zugfahrt zur Grenze nach Kambodscha

Zugfahrt zur Grenze nach Kambodscha

Kurzer Kokosnussdrink

Kurzer Kokosnussdrink

Irgendwo in Thailand

Irgendwo in Thailand

Aranyaprathet ist der Bahnhof kurz vor der Grenze zu Kambodscha und dessen Stadt Poipet. In allen Reiseberichten, die wir bis dorthin gelesen hatten, soll es dort wirklich schlimm zu gehen. Jeder über den Landweg einreisende Tourist nimmt diesen Weg um nach Siem Reap und in weiterer Folge nach Angkor zu kommen. Wir hatten mit Alex Glück, der uns ein wenig auf die Tücken hingewiesen hatte, also in Aranyaprathet ein Tuck Tuck zur Grenze für 80 Baht gemietet und los gings..

Mit dem Tuck Tuck zur Grenze

Mit dem Tuck Tuck zur Grenze

Grenzerfahrung

Die freundliche Tuck Tuck Fahrerin hat uns natürlich gleich einmal bei einem Scam-Kontrollposten rausgeschmissen, wo wir für unser Einreisevisa 40 Dollar bezahlen sollten. Wir haben uns nicht beirren lassen und sind dort zu Fuß weiter Richtung thailändische Grenze gegangen. Durch unsere Vorbereitung wussten wir circa, dass wir uns links von dem großen Tor für die Einreise per Fahrzeug halten mussten. Nicht einmal 3 Minuten später waren wir auch schon auf dem richtigen Weg. Wir hatten Glück und waren einer der ersten Touristen, die es bis hier her geschafften hattne. Nach der erfolgreichen Ausreise aus Thailand waren wir also nun im Niemandsland und kämpften uns über eine Brücke weiter Richtung Grenze nach Kambodscha.

Freundliche Mitarbeiter an der Grenze in Blau

Wir wurden sofort von einem jungen Mann mit Ausweis und blauen Hemd angesprochen, ob er uns helfen kann. Wir waren aufgrund der ganzen negativen Vorberichte und eigenen Erfahrungen aber so misstrauisch, dass wir erst einmal gar nicht darauf reagiert haben. Erst nachdem wir den Schalter für das Touristen-Visa nicht fanden, meinte er noch einmal, er könne uns helfen und wir brauchen ihm nur zu folgen. Nach kurzem Überlegen, folgten wir ihm dann doch. Auf dem Weg zum Schalter hat er uns erzählt, dass er als Volontär für die Kambodschanische Grenzbehörde arbeite um Touristen wie uns zu helfen. Er meinte, er verdient hier zwar nichts, jedoch bekomme er die Kosten für die Grenzüberquerung nach Thailand und zurück erstattet. Wir waren erstaunt von soviel Hilfe aber nahmen sie gerne dankend an.

Beamte bestechen

Beim Visum-Schalter angekommen, wurden uns sofort wieder eine Arrival Card in die Hand gedrückt, in die wir eintragen mussten, wie lange wir in Kambodscha bleiben wollen und wo wir wohnen. Schnell eine Adresse aus dem Lonley Planet herausgesucht und den Zettel mit Pass, Passbild und 20 Dollar abgegeben. Plötzlich meinte der freundliche Beamte, nein wir müssen noch 100 Baht oder 3 Dollar dazu zahlen, das steht dort (auf seinem selbst geschrieben Zettel). Nach einem kurzen Aufbegehren von meiner Seite, beschlossen wir uns doch, den Anweisungen zu folgen und die 3 Dollar pro Person EXTRA zu zahlen. Nach nicht einmal 5 Minuten hatten wir unseren Pass mit Visum zurück und einer Bestätigung über die bezahlten 20 Dollar… Na gut, weiter ging es in einen schlecht belüfteten Gang wo wir nun als Touristen noch einmal angeben mussten wo wir hin wollten, wo wir wohnen und unsere Fingerabdrücke haben sie auch genommen. Gefühlte 20 Stempel reicher waren wir dann endlich auf der anderen Seite.

Endlich in Kambodscha

Wieder draußen aus dem Grenzposten, wurden wir sofort wieder von einem anderen jungen Mann in einem blauen Hemd mit Ausweis umgehängt in Empfang genommen um zu den „Free Shuttles“ gebracht zu werden. 5 Minuten später waren wir dann auch in so einem, welches die Touristen zu einem recht schwindeligen Busbahnhof 8 Kilometer außerhalb von Poipet bringt. Auf dem Weg dort hin haben uns wieder zwei junge Männer in blau begleitet, die in einem recht ordentlichen Englisch ein wenig über das Land und die Preise erzählt haben. Wir waren recht positiv überrascht über so viel Unterstützung. Am Busbahnhof angekommen, durften wir uns dann ein Ticket für einen Mini-Bus um 10 Dollar kaufen, mit dem wir in 2,5 Stunden nach Siem Reap kommen würden.

Mit dem Mini-Bus nach Siem Reap

Mit dem Mini-Bus nach Siem Reap

Um 17:00 waren wir dann auch endlich in Siem Reap. Dank Lonley Planet haben wir auch sofort ein (wahrscheinlich nicht gerade günstigstes) Guest House – „European Guest House“ für 16 Dollar das Zimmer gefunden (also 8 Dollar pro Person).

Unser Mitbewohner in Siem Reap

Unser Mitbewohner in Siem Reap

Unser Guesthouse

Unser Guesthouse

Angkor mit dem Rad

Nach einem kurzen Essen sind wir dann relativ früh schlafen gegangen um am nächsten Tag fit für die größte Tempelanlage der Welt zu sein. Aufgrund von Empfehlungen wollten wir uns bereits früh auf den Weg machen, da am Nachmittag der tägliche Regen kommen sollte. Wir haben uns dafür entschieden, einen Teil der Anlage (die kleine Runde – ca 30 Kilometer) mit dem Rad zu erkunden, also gesagt getan, ein Bike für 2 Dollar pro Tag ausgeliehen und auf nach Angkor.

Auf nach Angkor - mit dem Rad

Auf nach Angkor – mit dem Rad

Die Eintrittskarte zur größten Tempelanlage der Welt

Die Eintrittskarte zur größten Tempelanlage der Welt

Die Tour

Unsere Tour führte uns zuerst weg von Angkor Wat Richtung Banteay Kdei, was sich sicherlich als die richtige Entscheidung herausgestellt hat, weil wir so am Anfang mit relativ wenig Touristen zusammentrafen. Danach ging es weiter in den Dschungel hinein zum Ta Prohm, welcher auch Tomb Rider Tempel genannt wird (dort wurde ein Teil des Filmes gedreht), zum Baphuon Tempel, vorbei an Angkor Thom zum Schlussziel Angkor Wat.

Angkor - Eingang

Angkor – Eingang

Banteay Kdei

Banteay Kdei

Banteay Kdei - Überall geschmückte Buddas

Banteay Kdei – Überall geschmückte Buddas

Wie hier, wird überall versucht die Bauwerke zu stützen

Wie hier, wird überall versucht die Bauwerke zu stützen

Banteay Kdei

Banteay Kdei

Banteay Kdei - die Urwaldperspektive

Banteay Kdei – die Urwaldperspektive

Ta Prom - Der "Tomb Rider Tempel"

Ta Prom – Der „Tomb Rider Tempel“

Ta Prom - Dieser Baum kommt sogar im Film vor (;

Ta Prom – Dieser Baum kommt sogar im Film vor (;

Selfi in Ta Prom

Selfi in Ta Prom

Ta Prom

Ta Prom

Sogar die Wurzeln werden gestützt

Sogar die Wurzeln werden gestützt

Baphuon Tempel - Der Ausblick nach einem schweißtreibenden Aufstieg

Baphuon Tempel – Der Ausblick nach einem schweißtreibenden Aufstieg

Angkor Thom

Angkor Thom

Angor Wat - Das Wahrzeichen Kambodschas

Angor Wat – Das Wahrzeichen Kambodschas

Was man dort alles nicht darf..

Was man dort alles nicht darf..

Angkor Wat ganz oben - Innenhof

Angkor Wat ganz oben – Innenhof

Angkor Wat - Ausblick nach draußen

Angkor Wat – Ausblick nach draußen

Angkor Wat

Angkor Wat

Angkor Wat - Auch ein "kleinerer" Innenhof

Angkor Wat – Auch ein „kleinerer“ Innenhof

Angkor Wat - Überall tolle Figuren

Angkor Wat – Überall tolle Figuren

Auf zu den Stelzenhäuser bei Chong Kneas

Jetzt wo wir mit dem Fahrrad schon so gut unterwegs waren, haben wir uns gedacht, schaffen wir es auch bis zu den Stelzenhäuser bei Chong Kneas. Nach einem kurzen Einkauf im Old Market, ging es los über die Rd. 63 in den Süden. Entlang von Reisfeldern und vielen kleinen Geschäften wurden wir ca. 4 Kilometer vor Chong Kneas von einem freundlichen Beamten aufgehalten – Kein Ticket? Nein dann geht es hier nicht mehr weiter. Die 3 Dollar pro Person „Eintritt“ war es uns dann aber nicht wert, also sind wir wieder umgedreht und haben uns lieber noch ein kleines Wat auf der Strecke angeschaut. Am Abend gabs dafür dann ein Bier auf der Pub-Street.

Siem Reap - Old Market

Siem Reap – Old Market

Unser Frühstückssnack - Reis mit Banane in einem Bananenblatt gekocht

Unser Frühstückssnack – Reis mit Banane in einem Bananenblatt gekocht

Flusshäuser in Siem Reap

Flusshäuser in Siem Reap

Stelzenhäuser bei Chong Kneas

Stelzenhäuser bei Chong Kneas

Fahrendes Restaurant

Fahrendes Restaurant

Siem Reap - Pub Street

Siem Reap – Pub Street

Heute geht es mit dem Nachtbus weiter nach Sihanouk Ville endlich ein bisschen Strandluft schnuppern (:

 

 

Discuss - No Comments

No comments yet. Why not add one below?

Kommentar verfassen