Vom Strand, Krabben und Märkten

Mit dem Nachtbus ging es nun also von Siem Reap nach Sihanoukville. Wir hatten einen ziemlich luxuriösen VIP Bus ohne funktionierenden Fernseher, dafür mit Klimaanlage eingestellt auf gefühlte -10 Grad. Insgesamt hat uns der gut 10 Stunden lange Nachttrip 36$ und ein paar Nerven gekostet, aber die Aussicht auf Sonne und Strand ließ uns alles ertragen.

Nachtbus von Siem Reap nach Sihanoukville an den Strand (;

Nachtbus von Siem Reap nach Sihanoukville an den Strand (;

Nachdem der Bus um 6:00 in der Früh dann einfach einmal stehengeblieben ist, haben wir mal nachgefragt, ob wir denn nun schon da sein und der Fahrer meinte so.. „Yes, yes – Endstation“ – Na gut, ein überteuertes Tuk-Tuk genommen (6$) und an den Strand gedüst.

Strandregen

Dort angekommen, war es erst einmal ziemlich bitter. Es war kalt, es regnete und niemand war am Strand. Wir waren beide ein wenig niedergeschlagen, versuchten aber das beste aus der Situation zu machen und bezogen zuerst einmal unser Zimmer in Strandnähe für 7$ die Nacht und warteten den nun schon 3ten Regenschauer ab. Entschlossen wie wir waren, packten wir dann aber gegen Mittag dann trotzdem unsere Strandsachen ein und gingen los.

Beach, Bar & Sonnenschein

Unten angekommen, waren plötzlich lauter Strandliegen ausgebreitet, die Sonne scheinte und überall waren Menschen im Wasser. Der Tag war gerettet. Ein Bier auf der Liege und einen ziemlich starken Sonnenbrand reicher haben wir dann gleich am Abend noch einen „3 Island Tour“ für 15$ pro Person gebucht. Endlich schnorcheln (;

Unser erster Strand in Sihanoukville

Unser erster Strand in Sihanoukville

Gleich eine Nudelsuppe zum Frühstück

Gleich eine Nudelsuppe zum Frühstück

Und entspannen am Nachmittag bei Sonnenschein

Und entspannen am Nachmittag bei Sonnenschein

Schnorcheln und Strandliegen

Am nächsten Tag ging es um 8:00 los auf eine kleine Tour um 2 Schnorchelgebiete und zwei Traumstrände zu erkunden. Leider war durch das Wetter bedingt das Meer ein wenig aufgewühlt, aber Birgit und Ich haben trotzdem einige Fische und tolle Korallen gesehen. Nach einem guten Mittagessen auf Bamboo-Island und einem letzten Schnorcheltrip ging es dann wieder zurück auf das Festland. Am Abend haben wir uns dann noch ein 3$ Barbecue am Strand gegönnt.

Unser Kapitän

Unser Kapitän

Traumstrand

Traumstrand

Birgit in voller Montur

Birgit in voller Montur

Hier haben wir Mittag gegessen

Hier haben wir Mittag gegessen

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Hier haben wir Abend gegessen

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Traumhafte Abendkulisse am Strand

Auf in die Krabbenstadt

Als nächstes Ziel war Kep geplant. Diese Küstenstadt soll uns als letzter Stop vor Vietnam dienen. Gut drauf gingen wir in der Früh zum Schalter um einen Bus für 8:00 zu buchen – Nein, gibt es nicht mehr, der ist voll, der nächste geht leider erst um 11:00…. also merken: In Kambodscha gibt es keine öffentlichen Verkehrsmittel und immer alles einen Tag vorher buchen! Aber schlussendlich haben wir es dann doch so gegen 17:30 nach Kep geschafft.

Zum Krabben essen

Kep ist berühmt für seine Krabben und das haben wir natürlich gleich einmal ausprobiert und uns am Abend gleich noch ein Fahrrad ausgeliehen um zum Krabbenmarkt zu fahren um dort in einem Restaurant bei Sonnenuntergang Krabben zu essen. Und sie waren wirklich gut! Wir waren zudem erstaunt wie französisch diese Küstenstadt noch immer wirkt – Teilweise ist man sich nicht sicher ob man doch an der Cote D’azur ist.

Unsere Unterkunft in Kep - eine kleine französische Oase

Unsere Unterkunft in Kep – eine kleine französische Oase

Kep - die Krabbenstadt

Kep – die Krabbenstadt

Und Krabben haben wir gleich einmal gekostet

Und Krabben haben wir gleich einmal gekostet

Einmal gedünstet und einmal gebraten mit Kampot-Pfeffer

Einmal gedünstet und einmal gebraten mit Kampot-Pfeffer

Traum Sonnenuntergang in Kep

Traum Sonnenuntergang in Kep

Die kleine Oase in Kep

Die kleine Oase in Kep

An der Grenze – 36,6 Grad

Am nächsten Tag ging es dann um 11:00 gleich weiter zur Grenze und unserem neuen Ziel in Vietnam Can Tho für 36$. Die Grenzstation ist auf thailändischer Seite eine wilde Baustelle, bei der man Schwierigkeiten hat überhaupt einen Grenzposten zu finden, glücklicherweise hat unsere „Mitfahrer“ des Minibus gleich alle Pässe aller Mitfahrer eingesammelt und gemeinsam durchstempeln lassen. Auf der Vietnamesischen Seite mussten wir dann plötzlich aussteigen und zu Fuß weiter in einen ominösen Grenzposten gehen. Dort wurden dann die Pässe von unserem „Mitfahrer“ gleich wieder weitergegeben. Zudem mussten wir einen Gesundheitszettel ausfüllen, in dem bestätigten, dass wir gesund sind. Überprüft wurde das ganze mit einem Infrarot-Scan unserer Handinnenfläche und 1$ Bearbeitungsgebühr. Ich glaube der Scanner hat bei jedem einzelnen immer 36,6 Grad angezeigt…

Grenze - Dort drüben ist Vietnam!

Grenze – Dort drüben ist Vietnam!

Grenze - Dort drüben ist Thailand

Grenze – Dort drüben ist Thailand

Unser "Grenzbus"

Unser „Grenzbus“

Und unser Bus nach Can Tho (6h!)

Und unser Bus nach Can Tho (6h!)

Hallo Can Tho

Wie wir ziemlich erschöpft in Can Tho angekommen, waren wir plötzlich wieder in ein Lichtermeer eingetaucht und munter. Kein wunder, Can Tho ist auch die größte Stadt im Mekong Delta. Mit einem Moto ging es dann für 60.000 Dong zu unserem Hotel. Auf dem Weg hat die Fahrerin von Birgit uns gleich einen Kontakt vermittelt, mit dem wir für 500.000 Dong in 6 Stunden zwei schwimmende Märkte und ein paar Nebenflüsse anschauen könnten. Gesagt getan, wir haben also eine Tour bei Mr. Dung (einfach googeln) gebucht.

Schwimmende Märkte

Um 5:30 ging es los, wir wurden von unserem 23 Jahre alten Kapitän abgeholt, der ein paar Brocken Englisch sprach. Es war noch dunkel und wir wurden über einen Weg zu seinem kleinen Boot geführt, von dem aus unsere kleine Besichtigungstour startete. Insgesamt waren es wirklich tolle 6 Stunden am Wasser, die wir zwischen Märkten, Häusern und in kleinen Nebenflüssen verbracht haben.

Unser 23 Jahre alte Kapitän, der uns die Floating Markets gezeigt hat (5:30 a.m.)

Unser 23 Jahre alte Kapitän, der uns die Floating Markets gezeigt hat (5:30 a.m.)

Bei den Floating Markets

Bei den Floating Markets

Ananasboot

Ananasboot

Supermarktboot

Frühstücksboot

Bei den Floating Markets

Kleines Boot beim Einkaufen

Bei den Floating Markets

Ein Supermarktboot

Bei den Floating Markets

Spannende Paddeltechnik

Wohnung in den Fluss gebaut

Wohnung in den Fluss gebaut

Matthias mit zwei Ananashälften

Matthias mit zwei Ananashälften die unser Kapitän geschnitzt hat

Ein lokaler Ableger der großen Floating Markets

Ein lokaler Ableger der großen Floating Markets

Wagemutige Birgit bei der Besichtigung des Obstgartens

Wagemutige Birgit bei der Besichtigung eines Obstgartens

Ein Ananasbaum

Ein Ananasstrauch

Zu Fuß durch die Plantagen

Zu Fuß durch die Plantagen

Zwischen Plantagen auf einem Nebenstrom

Zwischen Plantagen auf einem Nebenstrom

Morgen geht es weiter mit dem Minibus in Richtung Ho-Chi-Minh-Stadt!

Discuss - One Comment

  1. gabi lindinger sagt:

    hei matthias u.birgit is ja super eure berichte gefällt uns sehr guat.lg aus oberhofen.gabi und gust

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