Surfen, Campen & ein wenig Stadt

Mehr als ein Monat ist es nun her, dass wir hier das letzte Mal geschrieben haben. Wie einige auf Facebook/Instragram und Twitter mitbekommen haben, waren wir die Zeit aber nicht untätig, sondern haben einiges erlebt!

Hallo Hongkong mit Schere!

Von Thailand ging es für uns über Singapur nach Hongkong. Dazu musste meine Erste-Hilfe-Schere aber erst einmal einen Sicherheitscheck bestehen. Gleich beim Check-In wurde ich gefragt, ob ich die Schere noch brauche. Ich hab gemeint, klar, die ist ja wichtig für mein Erste-Hilfe-Paket. Darauf hin hat der nette Herr ein Protokoll ausgefüllt, mich unterschreiben lassen und das ganze in ein Kuvert gesteckt mit den Worten „At the Airport in Hongkong, there will wait a security man an give you the scissors back!“. Ich konnte es noch nicht recht glauben. In der EU hätte ich die Schere ein für alle mal verloren, wurde dann aber in Hongkong positiv überrascht, als ein Beamter mir die Schere übergab. Hätten wir nicht erwartet (:

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Eine Schere mit an Board

Erste Nacht in Hong Kong

Wir hatten uns auf Workaway zu Möglichkeiten in Hongkong ein wenig zu helfen umgeschaut und sind dabei auf Becky und Kevin mit ihrere Surfschule gestoßen. Surfschule? Ja Surfschule! Da es aber schon relativ spät war, sind wir nach Anleitung von Becky einmal ins YesInn Hostel gefahren (welches übrigens empfehlenswert sauber und ruhig ist) und haben die erste Nacht dort verbracht.

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Stockbetten im Yesinn

Auf Richtung Paradies

Am nächsten Tag ging es nach einer ersten kurzen Besichtigung der Stadt dann endlich Richtung Sai Wan, im Osten von Hongkong.

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Erstes Stadtbild in Hongkong – Doppeldeckerstraßenbahnen? Cool!

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Mit dem Bus nach Sai Kung

In Sai Kung angekommen trafen wir uns erst einmal mit Kevin (dem Chef), Tom und Jonno, die ebenfalls am Surfcamp aushelfen werden. Nach einem kurzen Einkauf im Supermarkt und 30 Minuten Autofahrt in den Nationalpark durften wir uns erstmals alleine, mit dem Eingekauften, auf den Weg hinunter zum Strand und zur Surfschule machen.

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Da gings los – 45 Minuten wandern zum Strand

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Toller Ausblick – und Überraschung: Natur so weit das Auge reicht

Unten angekommen trafen wir dann auf unseren dritten Helfer, Jason, der selbst schon eine Woche unten war. Wie es sich für ein Surfcamp gehört haben wir natürlich gleich einmal unsere Moskitonetze aufgespannt und die Liegen eingerichtet, unsere Unterkunft für die nächsten Wochen (Ist gemütlicher als man meinen würde). In der ersten Nacht war es dann auch gleich einmal so kalt, dass wir froh waren, unsere Schlafsäcke mitgenommen zu haben.

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Schlafplatz mit Moskitonetz

Hongkong & Wandern?

Die nächsten zwei Tage haben wir dann einmal die Gegend erkundet, um uns auf die Camps einzustellen und herauszufinden, wo wir dann mit den Kids überall herumlaufen werden. Und man will es nicht glauben, in Hongkong kann man wunderbar wandern gehen. Die lange Route dauert 100km!

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Wandern mit Traumausblick

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Unsere zwei Strände direkt vor der „Haustüre“

Sehr suspekte Brücke, aber sie hält

Sehr suspekte Brücke, aber sie hält

Eine Handtellergroße Spinne auf dem Weg zum Klo..

Eine handtellergroße Spinne auf dem Weg zum Klo..

Surfcamp mit Matthias und Birgit

Die nächsten Wochen haben wir damit verbracht die verschiedensten Surfcamps zu betreuen. Kevin und seine Surfschule bieten Privat-Interessierten als auch Schulen Camps im Umfang von 2-5 Tagen an. Die Kids kommen dann runter zur Schule und lernen wie man surft, campen in Zelten und haben verschiedene Wanderungen. Insgesamt haben wir so 5 Camps betreut und ziemlich viel Blödsinn mit den Kids veranstaltet 😀 – Zumindest eine Schule in Hongkong weiß nun was „Palatschinken“ sind.

Leider dürfen wir hier keine Bilder von Kindern zeigen, jedoch haben wir versucht ein paar alternative Eindrücke aus den 5 abenteuerlichen Wochen zu sammeln.

[UPDATE] Hier eine geniale Videozusammenfassung von Shin

 

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Birgit beim „Big-Jump“ beim Wasserfall

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Neues Spielzeug – Poi

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Gemeinsames Abendessen bei „Davids“

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Die Kids haben mein Diabolo geliebt (;

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Matthias kurz vorm Surfen

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Matthias am Shortboard .. noch ein wenig unbeholfen, aber schon ganz gut

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Matthias am „Foami“-Board, das kann er schon sehr gut

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Da gabs nur mehr „White-Water“

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Birgit in Pose

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Kochen mit Jason, Alex und Matthias

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Fisch musste her.. wie? Natürlich mit einem Speer!

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Warten auf der Brücke .. Fisch wo bist du?

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Nicht mit dem Speer sondern mit der Angel, aber immerhin 😀

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Ausblick von der Surfschule

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Surf-Posing

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Birgit beim Tauchgang im Wasserfall

„Listen up everybody! This is a drinking competition!“

Nach 2 harten Wochen hat uns dann Kevin zu sich in seine Wohnung auf eine Tour quer durch die Partyszene in Hongkong eingeladen. Wir sagen nur – Awesome!!

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Essen im Hot Pot

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Super lecker!

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Irgendwo in Hongkong

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Instant-Bilder der Crew

Handwerker? Handwerker!

Die Surfschule selbst wurde eigentlich nur mit Hilfe von Freunden, Verwandten und „Workerwayern“ aufgebaut. Nachdem das ganze Projekt erst im zweiten Jahr ist, gab es natürlich noch viele Baustellen, bei denen wir gerne noch mitgeholfen haben. So wissen wir nun wie man einen Boden mit Ziegelsteinen verlegt, eine Dusche abreißt und einen Zaun aus Bambus baut.

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Die Dusche muss weg!

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Matthias und Kevin .. noch gut gelaunt 😀

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Birgit am Verlegen der Ziegelsteine

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Dazwischen wurde auch ein Gestell für die Hängematte gebaut

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Und eine Schlange haben wir auch gefunden – giftig versteht sich

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Zum Schluss gab es noch Besuch von einem Team mit einem Solarkocher

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„BioLite“ – Strom aus Feuer – war aber viel spannender..

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vor allem mit dem Grillaufsatz

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Unser Campingplatz die letzten 2 Wochen

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Selbstgemachte Pizza direkt vom Grill

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Das Surf Hong Kong „Workaway“-Team // Jonno, Jason, Matthias & Birgit

Drei Tage Hongkong

Die letzten drei Tage verbringen wir nun also direkt in Hongkong im „Hongkong-Hostel“ im berühmt berüchtigten „Chungking Mansions“ für 250 HK$ pro Nacht. Am Sonntag geht es nun also weiter nach Bali zu hoffentlich noch schöneren Stränden und größeren Wellen 🙂

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Winni Po – Bettwäsche 🙂

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Hongkong Skyline bei Nacht

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Die ersten Weihnachtsgrüße

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Gleich daneben ist Bruce Lee

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und das Disneyland ist auch schon in Weihnachtsstimmung

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Winter im Einkaufszentrum – Mit Klimaanlage wirklich kalt

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Chip für die Star Ferry

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Damit kann man die Skyline für 23 Cent genießen

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Der Ausblick vom Peak – DEM Berg in Hongkong

Wir lesen uns dann also wieder wenn wir in Indonesien sind (:

Discuss - 3 Comments

  1. Pezi sagt:

    Winnie Pooh Bettwäsche, wie cool 😀

  2. Kev sagt:

    Ahh guys I had a lot of fun reading this, and remembering all the good times!! Will keep following 🙂

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