Mit Känguru und Koala in Australien

Hallo Känguru..

So sind wir nun also von unserem kurzen Zwischenstopp in Singapur nach Sydney, der Hauptstadt von Australien geflogen. Mit der Ankunft hat uns auch gleich ein recht „frisches Klima“ begrüßt. Also eigentlich waren es 25 Grad, aber wir, die schon seit 5 Monaten unterwegs mit 35 Grad und 100% Luftfeuchtigkeit waren, haben ein wenig gefroren.

Zum Frühstück über Australien gab es österreichische Marmelade

Zum Frühstück über Australien gab es österreichische Marmelade

Der erste Blick auf den roten Kontinent

Der erste Blick auf den roten Kontinent

Vom Flughafen ging es dann auch gleich „direkt“ ins Funk House Backpacker im Herzen der Rotlicht-Szene von Sydney. Nach 1,5 Stunden konnten wir auch das Flughafentaxi überzeugen uns bitte mitzunehmen (ein eigentlich inkludiertes Service, wenn man mehr als 4 Tage in dem Hostel übernachtet), dafür war die Fahrt dann recht problemlos.

Angekommen haben wir uns dann gleich einmal was „nicht-asiatisches“ zum essen gekauft. Nach dem ersten Preisschock gab es Baguette mit viel Käse und eingelegten Tomaten im Gemeinschaftsraum vom Funk-House. Die Nacht war dann auch recht .. interessant, weil wir zu viert in einem Raum waren und die anderen zwei sich gleich einmal angetrunken haben und dann gemeint haben, die könnten nun einfach so Sex neben uns haben, ohne das wir was mitbekommen.. ja nee klar…. brrrr …

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Unser erstes „eigenes“ nicht asiatisches Essen seit langem

Auf geht’s zur Freetour

Wir können es jedem empfehlen, einfach einmal in Google nachschauen, in fast jeder größeren Stadt der Welt gibt es das Prinzip einer Free-Tour. Das bedeutet man trifft sich ungezwungen an einem Ort in der Stadt, dort wird man von einem Guide abgeholt und mit dem geht man dann 2-3 Stunden durch die Stadt und lässt sich die Sehenswürdigkeiten zeigen. Zum Schluss zahlt man dann so viel, wie einem die Tour wert war, im Grunde müsste man sogar nichts zahlen. Macht unheimlich viel Spaß und ist eine günstige und sehr angenehme Art und Weise schnell eine Stadt kennenzulernen.

Also neben Berlin und Hanoi war nun Sydney mit der Free-Tour dran und es war wirklich cool. Viele interessante Geschichten, viele lustige Fakten und noch viel mehr tolle Szenerien, die man selbst wahrscheinlich so nicht gefunden hätte.

Unser Guide, ein graduierter Architektur-Student, der die Sache auch gegründet hat

Unser Guide, ein graduierter Architektur-Student, der die Sache auch gegründet hat

Ein sprechender Hundebrunnen vor einem Einkaufszentrum

Ein sprechender Hundebrunnen vor einem Einkaufszentrum

Der höchste Turm in Sydney (wir waren nicht oben, zu kostspielig)

Der höchste Turm in Sydney (wir waren nicht oben, zu kostspielig)

Das alte Krankenhaus von Sydney, erbaut von einem Rum-Unternehmen

Das alte Krankenhaus von Sydney, erbaut von einem Rum-Unternehmen

Kunst in der Gasse - Vogelkäfige über den Köpfen die zwitschern

Kunst in der Gasse – Vogelkäfige über den Köpfen die zwitschern

Ja das Opernhaus haben wir auch gesehen, aber dazu kommen später noch schönere Bilder (;

Von hüpfenden Burgen und Bürgern

Am nächsten Tag gingen wir dann los, auf eigene Faust die Stadt zu erkunden und um das Opernhaus von allen möglichen Seiten abzufotografieren. Neben einem aufblasbarem Stonehenge auf dem man hüpfen durfte, haben wir auch die unzähligen tollen Parks genossen und es uns richtig gut gehen lassen.

Stonehenge - Aufblasbar

Stonehenge – aufblasbar

Matthias wird bedroht

Matthias wird bedroht

Die "Tauben" von Sydney

Die „Tauben“ von Sydney

Sydney Panorama von der Brücke aus

Sydney Panorama von der Brücke aus

Die andere Seite von Sydney

Die andere Seite von Sydney

Cooler Baum im botanischen Garten

Cooler Baum im botanischen Garten

Das Opernhaus vom Wasser aus

Das Opernhaus vom Wasser aus

Am Abend gab es am Dach des Hostels BBQ

Am Abend gab es am Dach des Hostels BBQ

Die blauen Berge die wir suchten

Nicht weit von Sydney-Stadt gibt es einen berühmten Nationalpark „Blue-Mountain“. Der Name kommt von den blauen Dunstschwaden der Eukalyptus-Bäume, die das Tal bewurzeln. Man fährt also mit dem Zug (recht günstig 23,2 Dollar Return für zwei Personen) 3 Stunden dorthin und wandert dann noch 20 Minuten zum Nationalpark. Es zählt sich auf jeden Fall aus!

Auf zum Nationalpark!

Auf zum Nationalpark!

Blue Mountains

Blue Mountains

Der Weg zum Nationalpark - wie eine US-Vorstadt

Der Weg zum Nationalpark – wie eine US-Vorstadt

Panorama des Tals

Panorama des Tals

Three Sisters - Berühmter Steinkomplex dort

Three Sisters – Berühmter Steinkomplex dort

Da geht's zur einer der Three-Sisters

Da geht’s zur einer der Three-Sisters

2726 km die Ostküste hinauf

Nachdem wir ein wenig unglücklich mit Indie-Travel, einer Tochter von Wicked-Travel ein paar Ausflüge gebucht haben (nicht sehr empfehlenswertes Unternehmen!) stand nun fest was wir machen werden. (Also das, was eigentlich eh jeder macht, wenn er die Ostküste hochfährt)

– Eine geführte 4×4 Tour auf Fraser Island (der größten Sandinsel der Welt, gleichzeitig auch einer der letzten Zufluchtsstätte von wilden Dingos) (2N/3D)

– Segeln auf den Whitsundays (Eine Inselgruppe vor Airlie Beach mit dem „weißesten“ Strand der Welt) (2N/2D)

– Ein Abstecher nach Magnetic Island (Ein hübscher Nationalpark und das einzige Backpacker-Hostel mit direktem Meeresblick/Zugang in Australien) (2N/2D)

Wie bewältigt man nun diese, doch nicht unerhebliche Strecke? Wir haben uns für den Greyhound-Bus entschieden und sein Hop-On-Hop-Off Ticket für 405$ pro Person. Das bedeutet, man kann dafür so viele Stopps machen wie man will, jedoch nur in eine Richtung, wir also nur immer weiter nach Norden Richtung Cairns.

Surfen in Byron Bay

Erster Stopp war nach einer recht „kurzen“ Nachtfahrt mit einem Busfahrer, den eigentlich niemand verstanden hat, Byron Bay. Eine kleine verschlafene Stadt, 12 Stunden entfernt von Sydney, die sich vor allem durch günstige Hostels und einen guten Surf auszeichnet. Wir haben dort gleich einmal zwei Nächte im Main Beach Backpackers verbracht (Das war wirklich nur 50 Meter vom Strand entfernt), ein wenig gesurft und es uns einfach gut gehen lassen. Dort macht man auch nicht recht viel mehr, weil mehr gibt’s dort nicht (;

Auf nach Byron Bay!

Auf nach Byron Bay!

Drei Tage einfach nur Strand..

Drei Tage einfach nur Strand..

Backpacker in Australien - die inoffizielle Flagge

Backpacker in Australien – die inoffizielle Flagge

Nächster Stopp – Surfers Paradise

Vom verschlafenen, gemütlichen Backpackerdorf ging es dann weiter zum Malibu unter den Küstenstädten in Australien, nach Surfers Paradise. Unendlich lange Strände mit noch viel mehr Hochhäusern, Luxusvillen und Menschen, die ins Wasser wollen. Das letztere stellt sich dort als gar nicht so einfach heraus, denn es gibt starke Strömungen im Wasser und Wellen die durchschnittlich 2 Meter hoch sind. Die Rettungsschwimmer sind da sehr streng, so dass man nur in den gekennzeichneten Bereichen ins Wasser gehen kann und dort teilt man sich den „Badebereich“ dann dafür mit 100 anderen Personen.

Die Wellen dort, waren dafür wirklich verrückt. Man ist kaum ins Meer hinausgekommen, weil einen die Wellen immer wieder hereingespült haben. Zwischen Strand und Wolkenkratzer gibt es dann noch viele kleine Geschäfte und Bars und alles wirkt sehr künstlich angelegt.

Das Hostel (Islander Backpacker Ressort) dort war dafür was ganz spezielles, weil die haben dort einfach Hotelzimmer genommen, mehr Betten reingestellt und vermieten das nun an Backpacker. Man teilt sich nun also mit 5 Personen ein Hotelzimmer, dafür ist es recht ruhig und man ist in 5 Minuten am Strand.

Warum Surfers Paradise nun aber eigentlich so heißt, habe ich nicht so ganz herausgefunden, weil die Wellen brechen ziemlich gerade herein ohne recht viel Zeit für einen guten Surf zu bieten..

Im Ressort gab es dafür dann auch das erste mal ein Känguru, also nicht zum anschauen, wir haben einen Burger gemacht, umgeben von Wolkenkratzern (;

Kängkuru

Känguru

Matthias beim BBQ

Matthias beim BBQ

Matthias macht vor Freude einen Handstand am Strand

Matthias macht vor Freude einen Handstand am Strand

Wellenspringen mit ein paar anderen

Wellenspringen mit ein paar anderen

Panorama, wenn man reinschaut

Panorama, wenn man reinschaut

In der Mittagspause: Kommisar Rex auf italienisch mit englischen Untertiteln (:

In der Mittagspause: Kommisar Rex auf italienisch mit englischen Untertiteln (:

Weiter gings nach Brisbane, der Stadt dazwischen

Von der coolen Strandstadt ging es weiter nach Brisbane, weil die lag ja auch noch auf dem Weg. Wir haben uns in das größte Hostel – Bunk Backpacker, gleich neben Chinatown eingebucht. Nicht sehr empfehlenswertes Hostel, die Küche stinkt und die Zimmer sind auch nicht gerade sehr hygienisch.

Dafür haben wir dann eine recht coole Stadtwanderung über die Storybridge, zum Kangoroo-Point, neben dem Stadt-Beach vorbei, in die Innenstadt auf den Rathausturm rauf und zurück am Fluss entlang, gemacht.

Nachricht an die Brückenspringer

Nachricht an die Brückenspringer

Solche Echsen sind die "Tauben" von Brisbane

Solche Echsen sind die „Tauben“ von Brisbane

Ein wilder Truthahn!

Ein wilder Truthahn!

Interessantes Stadtbild im Zentrum

Interessantes Stadtbild im Zentrum

Der Rathausturm, da sind wir raufgefahern

Der Rathausturm, da sind wir raufgefahern

Da gings mit dem Lift auf

Da gings mit dem Lift rauf (der übrigens kostenlos ist!)

So schauts von oben aus

So schauts von oben aus

Ein ganze Händl zum Mittag/Abendessen - ohne Besteck ;)

Ein ganzes Händl zum Mittag/Abendessen – ohne Besteck 😉

Abendpanorama von Brisbane

Abendpanorama von Brisbane – Ausblick von der Story-Bridge

Das ist ein Greyhound-Bus, mit dem sind wir immer gefahren

Das ist ein Greyhound-Bus, mit dem sind wir immer gefahren

Kurze Pause nach Fraser-Island, Fish&Chips

Kurze Pause nach Fraser-Island, Fish&Chips

Und Mathilda, das Riesenkänguru haben wir auch getroffen (;

Und Mathilda, das Riesenkänguru haben wir auch getroffen (;

Jetzt geht es los – wir fahren auf Fraser Island!

Nach einer kurzen Fahrt nach Hervey Bay und einem Check-In im Palace Hostel, gab es am Nachmittag dann gleich einmal das Briefing, wie wir was wo machen werden.

Für die nächsten drei Tage und zwei Nächte ging es nun also auf die größte Sandinsel der Welt. Fürs Essen und Trinken mussten wir selbst sorgen, also nach dem Briefing gleich einmal zum lokalen Supermarkt um uns einzudecken. Danach haben wir noch den Gruselgeschichten der anderen Backpacker zugehört, welche eben erst von der Tour zurück gekommen waren.

Am nächsten Tag um 6:00 hieß es dann Tagwache. Also alles zusammengepackt und runter zum Safty-Briefing per DVD. Dann wurden wir den Autos zugeteilt. Insgesamt waren es vier Fahrzeuge in die 32 Personen hineingezwängt wurden. Wird wurden dem „Leiter-Fahrzeug“ zugewiesen. Insgesamt schwand die Hoffnung auch einmal so einen Toyota-Landcruiser auf den Sandpisten von Fraser-Island einmal fahren zu dürfen immer mehr.

Ein wenig müde, aber aufgeregt ging es dann im Konvoi Richtung Fähre, welche uns auf die Insel bringen würde.

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Unser Fahrzeug-Konvoi

Sand, Sand, Sand & noch mehr Sand

Man will es nicht glauben, aber auf so einer Insel, die komplett aus Sand besteht gibt es erstaunlich viel Sand. So bestehen natürlich auch alle „Straßen“, auf denen man so fährt, aus Sand. Entsprechend ist auch das Fahrgefühl wie wenn man die ganze Zeit Aquaplaning hat. Ohne die breiten Reifen und den starken Motoren eines guten 4×4 kommt man da nicht einmal von der Rampe des Hafens weg.

Das man hier auch stecken bleiben kann liegt auf der Hand. Die persönliche Erfahrung damit haben wir dann auch gleich 20 Minuten später gemacht, wo wir einer Familie ein wenig Starthilfe geben mussten.

Kurzer Blick zu unseren Fahrzeugen, bei der erfolgreichen "Reanimierung" eines anderen Jeeps

Kurzer Blick zu unseren Fahrzeugen, bei der erfolgreichen „Reanimierung“ eines anderen Jeeps

Und wo geht man baden?

Na im Meer natürlich … nicht. Was? Ja richtig gelesen, im Meer darf man rund um Fraser Island auf keinen Fall hineingehen. Es wimmelt dort von den giftigsten Quallen der Welt, Stachelrochen und Haien. Aber keine Sorge Fraser Island hat einige recht coole Alternativen zu bieten. Es gibt neben einigen Süßwasserseen, die komplett aus Regenwasser bestehen auch einen Fluss (natürlich mit einem Grund aus Sand) dem man in Flussrichtung entspannt, schwimmend folgen darf.

Panorama eines Süßwassersees

Panorama eines Süßwassersees

Der einzige Platz wo man ins Meer darf...

Der einzige Platz wo man ins Meer darf…

 

... die Champagner (weils so schön prickelt wenn die Wellen drüberbrechen) Pools ganz im Norden der Insel

… die Champagner (weils so schön prickelt wenn die Wellen drüberbrechen) Pools

Spinnen, Sandpisten und ein BBQ

Achtung Spinnenfans, gleich kommt die größte Spinnen die Birgit und Ich seit Hongkong gesehen haben. War gleich neben dem Weg zu einem Süßwassersee, hing dort einfach so herum und hat genüsslich ihre Beute verspeist.

Allen anderen wollen wir noch zeigen wie es ausschaut, wenn man auf einem Küsten-Highway 80km/h dahinfährt und wo wir in der Zeit auf der Insel gelebt (und getrunken) haben.

Handtellergroß...

Handtellergroß…

Matthias beim BBQ im Camp

Matthias beim BBQ im Camp

Birgit beim Zähneputzen

Birgit beim Zähneputzen

Unsere Zelte (ein wenig klein dimensioniert) für 4! Personen

Unsere Zelte (ein wenig klein dimensioniert) für 4! Personen

Genug vom Sand, wir gehen Segeln

Unser Zeitplan ist straff, wir haben nur ein Monat in Australien, deswegen geht es gleich weiter zum nächsten Ausflug. Wir haben uns für die Whitsundays entschieden, also einem Küstenabschnitt bei Airlie Beach, wo es ganz viele Inseln gibt. Entdeckt hat die, wie so ziemlich alles an der Küste in Australien, der Kapitän Cook. Bei einer Insel, der Whitsunday-Insel (Pfingstsonntag-Insel) hat er sich ein bisschen vertan, weil die hat er eigentlich am Montag entdeckt, aber sei es drum, der Name blieb.

Was man dort macht? Man geht segeln und schaut sich unter anderem den weißesten Strand der Welt an (der aus 99,9% Silicat besteht), bestaunt Fische und Delfine, füttert Adler und geht ein wenig Schnorcheln.

Das haben wir dann auch gemacht. Mit einem Segelboot, unserem Kapitän Alex (der vor zwei Monaten noch arbeitslos war und sich selbst als „Lebenskünstler“ bezeichnet) und einem Co-Skipper aus England. Man soll hier aber nicht auf falsche Gedanken kommen, der Kapitän war wirklich gut, ein Pirat eben *harrr* (er macht das schon seit Kindesbeinen) und die Organisation OZ-Sail hat auch einen sehr guten Ruf. Wir haben uns für das kleinere Boot der Organisation entschieden, also eine Gesamtcrew von 12+2 Personen. (Das große Schiff, ein Katamaran namens Avatar, ist das eigentliche Partyboot und bietet 36 Personen Platz)

Unser Segelboot

Unser Segelboot

Alex unser Kapitän

Alex unser Kapitän

Am ersten Halbtag (wir sind erst um 15:00 abgefahren) ging es erst einmal zur Whitsunday Insel, wo wir im Schutze einer Bucht neben einem ehemaligen amerikanischen Stützpunkt übernachtet haben. Dort gab es früher auch ein Ressort, das musste aber aufgegeben werden, weil die Infrastruktur gerade in sich zusammenbricht. Weil die ganze Insel auch ein Naturschutzpark ist, darf dort keiner mit großen Maschinen rauf um das zu reparieren, deswegen lassen die das nun einfach verfallen.

Die Crew beim Kennenlernen

Die Crew beim Kennenlernen

Wohoo Delfine

Wohoo Delfine

Praktisch was Matthias da mit hat

Praktisch was Matthias da mit hat

Briefing für den nächsten Morgen

Briefing für den nächsten Morgen

Am zweiten Tag ging es dann zum Whitehaven Beach, dem weißesten Strand der Welt. Dort kann man dann ein wenig herumwandern und in den kleinen Lagunen plantschen. Beim Wasser sollte man jedoch wieder aufpassen (Überraschung) weil es gibt giftige Quallen und Stachelrochen die direkt am Strand herumschwimmen.

Um 6:00 in der Früh gings los inklusive Regenbogen

Um 6:00 in der Früh gings los inklusive Regenbogen

Erster Blick auf den Whitehaven Beach

Erster Blick auf den Whitehaven Beach

Whitsundays 2014

Whitsundays 2014

Schön ist es hier

Schön ist es hier

Stachelrochen direkt am Strand

Stachelrochen direkt am Strand

In einer kleinen Lagune kann man gefahrenlos liegen

In einer kleinen Lagune kann man gefahrenlos liegen

Selfi am Strand

Selfi am Strand

Danach ging es durch hohe Wellen zwischen einem Riff durch und zu unserem ersten Schnorchelspot, den wir der Avatar (dem Tochterschiff von OZ-Sail) vor den Augen weggeschnappt haben. Alex (unser Kapitän) hat darauf wie wild die Piratenfahne geschwenkt und war sichtlich stolz auf seinen Erfolg 😉

Die Fische sind immer mit dabei .. und fressen alles

Die Fische sind immer mit dabei .. und fressen alles

Auf dem Weg zu unserem Abendstützpunkt hat unser Co-Skipper zwei Adler mit Fleischstückchen aus dem fahrenden Segelboot gefüttert, indem er sie einfach in die Luft geworfen hat (Siehe Video). Ein beeindruckendes Schauspiel. Vorbei ging es also an einem der wenigen 6-Sterne Ressort, wo schon Madonna und die Red Hot Chilli Peppers gewohnt haben, an die Ostküste einer kleinen Insel um uns vor dem anbahnenden Sturm zu schützen.

Praktischerweise war unser Stützpunkt direkt vor einem, von National Geografic ausgezeichneten Schnorchelplatz, den wir uns in der Früh gleich einmal angeschaut haben. Es war, vielleicht aufgrund des Wetters, leider ein wenig trüb und viele Fische hat man nicht gesehen, dafür umso mehr tote Korallen.

Nach dem kurzen Plantschvergnügen ging es dann also wieder in Richtung es Heimathafens. Wie sich am Vortag schon abgezeichnet hat sind wir direkt in einen Sturm hinein gefahren, der uns mit bis zu 3 Meter hohen Wellen belohnte. Die Überfahrt war, beschreiben wir es als eher suboptimal. 4 Stunden, hohe Wellen, viel Wind und Regen, wenig Kleidung. Wir waren auf jeden Fall froh, als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten und uns in unser Hostel legen durften.

Eine nasse Angelegenheit

Eine nasse Angelegenheit

Auf zur nächsten Insel

Bekanntlich ist nach der Insel, vor der Insel und wir haben das Sprichwort wörtlich genommen und sind gleich wieder auf eine gefahren. Dieses mal war Magnetic Island dran. Dort gibt es einen netten Nationalpark und man kann gut Schnorcheln gehen (wenn nicht gerade ein Unwetter vor der Küste tobt). Zudem ist es der einzige Platz in Australien wo es ein Backpacker-Hostel gibt, in dem man direkt vor dem Meer ist und das einen eigenen „Strand“ (wenn es die Gezeiten zulassen) hat. Außerdem war es als „Geschenk“ dabei als wir die beiden Touren (Fraser & Whitsundays) gebucht haben.

Na gut also wieder auf eine Fähre und rüber auf die Insel.

Unsere Fähre - ein wenige ruhiger als das letzte mal auf See

Unsere Fähre – ein wenige ruhiger als das letzte mal auf See

Dort angekommen haben wir dann einmal gut ausgeschlafen und haben die Insel erkundet. Matthias durfte zudem endlich seine in Bali erworbene Hängematte zwischen zwei Palmen am Picnic Beach ausführen.

Insgesamt hatten wir entspannte zwei Tage dort. Die Abreise war dafür umso spannender, da sich ein Zyklon der Küste näherte und am selben Tag am Nachmittag hier eintreffen sollte. Wir hatten Glück im Unglück und sind mit einer Fähre vor Mittag noch von der Insel gekommen, wo wir in unseren, glücklich reservierten Bus eingestiegen sind um zum Ende unserer Reise zu fahren. Nach Cairns.

Ausblick von unserem Bungalow

Ausblick von unserem Bungalow

Wir genießen den Willkommensdrink am Strand

Wir genießen den Willkommensdrink am Strand

Sonnenuntergang beim Hostel

Sonnenuntergang beim Hostel

Da ist der Sonnenuntergang

Da ist der Sonnenuntergang

Das ist die Insel

Das ist die Insel

Matthias in seiner Hängematte

Matthias in seiner Hängematte

Eine etwas "nass" Abfahrt von der Insel

Eine etwas „nass“ Abfahrt von der Insel

Hallo Cairns, alles gute zum Geburtstag Birgit!

Nun waren wir angekommen, 2726 km und fast drei Wochen später am Geburtstag von Birgit. Wir haben uns gleich einmal im Asylum Hostel eingebucht das uns von ein paar Mädls aus Deutschland, die wir auf Fraser getroffen hatten, empfohlen wurde. Zur Feier des Tages gab es (zufälligerweise) ein All-You-Can-Eat BBQ Buffet vom Hostel um sagenhafte 4 Dollar. Am Abend sind wir dann noch auf einen Geburtstags-Drink in die Stadt gegangen.

So nahe und doch so fern, das war das Great Barrier Riff. Leider war das Meer ziemlich trübe durch das Unwetter und wir haben uns dann schweren Herzens entschieden keinen Schnorchel-Trip zu machen. Dafür gab es ein tolles Alternativprogramm.

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Unser Poser-Auto

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Queensland – Sunshine State

 

Wir haben uns ein Auto für 55$ ausgeborgt und sind noch ein wenig weiter hinauf die Ostküste gefahren. Dabei haben wir endlich, sozusagen auf den letzten Drücker, wilde Kängurus gesehen! Wir sind dann noch durch einen Regenwald und durch riesige Zuckerrohrfelder gefahren, haben noch größere Mangos direkt bei der Farm für 1$ pro Stück gekauft und durften noch ein wenig das Inland von Australien erkundet.

Dort auf der Wiese sind sie!

Dort auf der Wiese sind sie!

Kängurus

Kängurus

Schau Julietta, wenn du groß bist, schaust du auch so aus

Schau Julietta, wenn du groß bist, schaust du auch so aus

Mit Julietta auf Reise

Mit Julietta auf Reise

Schönes Panorama

Schönes Panorama

Gefahrenzone Strand

Gefahrenzone Strand

Heute sogar gesperrt!

Heute sogar gesperrt!

Classic

Classic

Gefahrenzone Fluss

Gefahrenzone Fluss

.. be wise in croc country

.. be wise in croc country

Australische Mangos direkt von der Mangofarm um 1 Dollar

Australische Mangos direkt von der Mangofarm um 1 Dollar

Ein Mini-Termitenhügel

Ein Mini-Termitenhügel

Aus der lokalen Zeitung .. Doppelseite über die Fischerfolge des Tages

Aus der lokalen Zeitung .. Doppelseite über die Fischerfolge des Tages

Panorama über Cairns

Panorama über Cairns

Am nächsten Tag ging es dann, nachdem wir ziemlich lange ausgeschlafen, Mittaggegessen und der Matthias ein langes Mittagsschläfchen gehalten hat, direkt in das Zentrum von Cairns. Dort gibt es eine riesige künstliche Lagune, in der man frei Baden darf. Ziemlich coole Sache. Und weil wir so spät dran waren, durften wir noch das tägliche Naturspektakel bewundern, wenn 10.000 große Flughunde aus der Stadt fliegen (wo sie tagsüber schlafen) um auf jagt zu gehen.

Restart

Und nun ging es wieder zurück zum Start unserer Australien Reise, zurück nach Sydney. Dieses mal jedoch nicht mit dem Bus, sondern mit dem Flugzeug (Ja Tiger-Airlines gibt es noch) in nur 3 Stunden. Dort haben wir uns dann im Ibis Budget Hotel direkt am Flughafen versteckt um neue Energie zu tanken für unser nächstes Abenteuer: Neuseeland

Ich glaube das war unser bisher längster Beitrag (sorry dafür, ihr dürft auch einfach nur Bilder schauen) aber Australien ist auch ein großes Land und wir haben wirklich viel erlebt in der Zeit wo wir dort waren. Das nächste mal kommen dann die anderen Küsten und natürlich der Uluru dran, aber irgendwas muss man sich ja für Weltreise 2&3 aufheben.

tl:dr

Australien ist groß und teuer aber jeden Cent wert und nun lies die Story, ich hab lange daran geschrieben (;

 

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  1. lucy sagt:

    es scheint als konnte Alex der Skipper nicht mit Xandl dem Skipper mithalten 😉

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