Indonesien – Teil 3 – Zwei Wochen Flores & Makassar

Hallo Flores! Nach der kurzen Überfahrt mit der Fähre sind wir endlich in Labuan Bajo angekommen. Ein wenig müde machten wir uns gleich einmal auf unser Hotel zu suchen. Motivierte Moped-Fahrer meinten gleich einmal, dass sie natürlich wüssten wo das sei… wussten sie nicht, wie sich 15 Minuten später herausgestellt hat. Nach 3 Runden im Ort sind wir dann aber doch noch am Ziel angekommen. Gleich neben eine Moschee, wie sich herausgestellt hat, dafür mit einem coolen Ausblick!

Ausblick vom Hotel

Ausblick vom Hotel

Die Schulklasse gleich neben unserer Unterkunft..

Die Schulklasse gleich neben unserer Unterkunft…

Wir besuchen Komodowarane

Was macht man auf Flores in Labuan Bajo? Genau, man besucht Komodowarane. Das sind Echsen, die nur hier leben, bis zu 3 Meter lang werden und 18 km/h schnell laufen können. Die töten ihre Beute, indem sie zubeißen und dann warten, bis sie aufgrund der Infektion nach bis zu 1 Woche gestorben ist.

Im Ort gibt es dazu dann natürlich eine Vielzahl von Reiseanbieter, die einen so eine 2D/1N Tour mit Schnorcheln in einer Preisspanne von 700.000 Rp – 3.000.000 Rp anbietet. Wir haben uns mutig für die „günstige“ Variante entschieden und wurden auch positiv überrascht.

Die Tour umfasste einen Besuch bei der Insel Rinca, wo es die ersten Komodowarane gab, dann einen Schnorcheltrip beim Pink Beach, eine Übernachtung an Board neben einem Nest von Flughunden, den Besuch von Komodo, einen Schnorchelgang mit Mantarochen und einen Schnorchelgang noch einmal kurz vor Labuan Bajo. Essen war auch immer dabei und war hervorragend!

Unser Boot zum Komodowarane - Ausflug

Unser Boot zum Komodowarane-Ausflug

Und die ersten Komodowarane - natürlich unter der Küche

Und die ersten Komodowarane – natürlich unter der Küche

.. ziemlich groß!

.. ziemlich groß!

Ein wenig herumwandern auf Rinca

Ein wenig herumwandern auf Rinca

Zum Schluss nochmal ein besonders großer..

Zum Schluss nochmal ein besonders großer…

Nach Rinca nach Komdo

Schaut aus wie Jurassic Park

Ein Baby Komodowaran

Ein Baby Komodowaran

Wilde Bienen (zwischen den Ästen)

Wilde Bienen (zwischen den Ästen)

Blick zum Hafen von Komodo

Blick zum Hafen von Komodo

Unsere Schiffsküche

Unsere Schiffsküche

Unsere drei Kapitäne

Unsere drei Kapitäne

EIN HAI!! Nein .. nur ein 3 Meter großer 500 kg,  Manta-Rochen..

EIN HAI!! Nein .. nur ein 3 Meter großer 500 kg schwerer Manta-Rochen..

Mutiger Sprung vom Schiff

Mutiger Sprung vom Schiff

Und ein glücklicher Matthias

Und ein glücklicher Matthias

Ab in die Berge

Nach Labuan Bajo ging es nun in die Berge von Flores, genauer gesagt nach Bajawa. Dort gibt es einzigartige traditionelle Dörfer, heiße Quellen und ein sehr angenehm kühles Klima.

Ganz so einfach war das jedoch nicht, da wir schon ein wenig spät dran waren, gab es keine direkte Verbindung mehr nach Bajawa, also haben wir als kleinen Zwischenstopp Ruteng gewählt. Das Shuttel dorthin gabs für 170.000 Rp.

Von dort sind wir dann mit einem kleinen Bus für 100.000 Rp weiter nach Bajawa gefahren. Man hat auf der Fahrt wirklich gemerkt, wie es immer kälter geworden ist. Eine angenehme Erfahrung nach der tropischen Hitze am Meer.

Matthias beim sichern unserer Gepäckstücke

Matthias beim Sichern unserer Gepäckstücke

Traditionelle Dörfer und heiße Quellen

In Bajawa (das liegt auf 1100 hm) haben wir dann im Hotel Korina eingecheckt und den Abend im Schlafsack und mit Sound of Music verbracht (:

Ein Pferd vorm Haus

Ein Pferd vorm Haus

Song of Music und Schlafsack auf 1100 hm

Sound of Music und Schlafsack auf 1100 hm

Stromausfallssicher

Stromausfallssichere Rezeption im Hotel

Am nächsten Tag ging es dann mit unseren französischen Freunden mit einem gemieteten Bemo in den Dschungel um das Umland ein wenig zu erkunden.

Traditionelle Dorfbesichtigung

Bena: Traditionelles Dorf mitten im Dschungel

Totem in den Dörfer

Langa: Totem in den Dörfern

Ein Bergdorf

Hier leben noch immer Menschen von Kunsthandwerk

Jackfruits hängen hier so rum..

Jackfruits hängen hier so rum…

Und plötzlich, mitten im Wald, eine heiße Quelle

Und plötzlich, mitten im Wald, eine heiße Quelle

Vulkanland Indonesien

Jetzt sind wir in Indonesien, dem Land wo die meisten aktiven Vulkane stehen und haben selbst noch nie einen Vulkan bestiegen. Das musste sich ändern und durch Zufall lag auf unserem Weg zur Fähre nach Makassar noch ein ganz spezieller Vulkan in Moni. Für 220.000 Rp ging es also wieder mit einem Bus weiter durch Ende Richtung Kelimutu.

Auf dem Weg gab es dann plötzlich eine „Baustelle“. Der einzige Alternativweg nach Moni bzw. Maumere war eine Umfahrung von 16 Stunden. Na gut, wird schon nicht so lange dauern… nach 2 Stunden sind wir dann einmal aus dem Bus ausgestiegen und sind schauen gegangen.

Die Baustelle stellte sich als Erdrutsch heraus, der die gesamte Straße zugeschüttet hat. Die Hoffnung heute noch in Moni anzukommen schwand immer mehr als wir auch noch sahen, dass es sich um einen massiven Steinbrocken handelte, der da einfach auf der Straße lag. Die Einheimischen hatten es sich mittlerweile schon gemütlich gemacht und begonnen Arak auszuschenken und Karten zu spielen.

Die Stunden vergingen. Dann plötzlich 4 Stunden später tat sich war, scheinbar wird eine Sprengung vorbereitet. Wir konnten es noch immer nicht so recht glauben. Dann plötzlich das Zeichen zur Räumung der Straße und eine gewaltige Explosion. Die haben wirklich einfach den massiven Stein in die Luft gesprengt.

Nach 5 Stunden durften wir dann weiterfahren und irgendwann eine Stunde später hatten wir sogar unser Ziel – Moni – erreicht.

Ein Schiffswrack

Ein Schiffswrack kurz vor Ende

Stau.. warum?

Stau… warum?

Ein Felssturz..

Ein Felssturz…

.. hat die ganze Straße mitgenommen!

.. hat die ganze Straße mitgenommen!

Ausblick vom "Stautal"

Ausblick vom „Stautal“

Wer braucht schon (viel) Geld?

Endlich angekommen haben wir mal einen Blick in unsere Geldtasche geworfen. Oh… nur noch 378.000 Rp. Geldautomat gibt es keinen im Dorf. Wir haben es dann irgendwie geschafft, davon ein Abendessen, die Unterkunft, den Eintritt für den Kelimutu, ein Moped, einen Tank, ein Bündel Bananen und den Bus nach Maumere zu finanzieren.

Der Kelimutu war am nächsten Tag dann auf jeden Fall ziemlich beeindruckend, vor allem da man relativ lange durch Reisfelder auf die gut 2.000 Hm rauf fährt. Dort oben gibt es dann drei Kraterseen, die alle eine unterschiedliche Farbe haben (aufgrund der Mineralen im Wasser) und die sich auch alle Jahr wechseln, also wenn man so will ein extrem langsames Farbenspiel.

Endlose Reisfelder rund um den Vulkan

Endlose Reisfelder rund um den Vulkan

Birgit vor einem Vulkankrater

Birgit vor einem Vulkankrater

Wir fahren Fähre!

In Maumere haben wir dann einmal im Sinar Kabor (120.000 Rp) eingecheckt, das liegt relativ nahe am Hafen, damit wir am nächsten Tag gleich früh aufbrechen können um mit der Fähre (300.000 Rp) 20 Stunden nach Makassar auf Sulawesi zu kommen.

Unsere neuen Lieblingszuckerl

Unsere neuen Lieblingszuckerl

Unsere Fähre nach Makassar

Unsere Fähre nach Makassar

Da haben wir 20 Stunden verbracht

Da haben wir 20 Stunden verbracht

Schöner Abend am Schiff

Schöner Abend am Schiff

Hallo Makassar!

Nach Bali, Lombok, Sumbawa und Flores ist Sulawesi unsere 5. Inse,l die wir auf unserer Reise in Indonesien besuchen. Es war 01:00 in der Früh als wir endlich angekommen waren. Im Makassar Mulai Hotel haben wir dann eine Unterkunft für die Nacht gefunden. (Wir sind uns zwar nicht zu 100%ig sicher, aber wir vermuten, es hat sich dabei um ein Stundenhotel gehandelt hat..)

Nachdem wir in Flores so viel Bus gefahren sind, haben wir uns gesagt, wir lassen es uns in der Stadt wieder einmal gut gehen. Somit haben wir die Woche dort meistens in Einkaufszentren, in Vergnügungsparks, in Swimmingpools und in Kinos (2€ Eintritt – aktuelle Blockbuster!) verbracht. War auch sehr angenehm (:

Ein Pooltag

Ein Pooltag

Indoor-Vergnügungspark

Indoor-Vergnügungspark

Abendessen (Um 4,5€)

Abendessen (Um 4,5€)

Bemo mit Flat-Screen

Bemo mit Flat-Screen

Birgit beim Frisör

Birgit beim Frisör

Fort-Rotterdam

Fort-Rotterdam

Wir fliegen wieder nach Bali

Nach 4 Wochen auf den unterschiedlichsten Inseln von Indonesien und tollen Abenteuern, ging es wieder zurück zum Startort der Reise, nach Bali, wo wir auf Sigi stoßen werden, die uns 3 Wochen lang begleiten wird. Dazu aber mehr im nächsten Blogbeitrag.

Discuss - One Comment

  1. gabi und gust lindinger sagt:

    Hei Matthias und birgit schön eure reiseberichte kummt mir vor wie wenn ich dabei wäre.geniesst es nu eure super reise.alles guate speckjause gibts wanns wieder heim kummts.bussi gabi und gust

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