Indonesien – Teil 2 – Eine Woche Sumbawa

Von Lombok ging es dann weiter nach Sumbawa. Befeuert von unseren Surferfahrungen in Kuta haben wir uns gleich zum nächsten Surfspot aufgemacht. Dieses Mal war Maluk, genauer gesagt Sekongkang unser Ziel. Nachdem wir uns in Mataram über ein paar Umwege (Siehe vorigen Blogpost) unser Ticket besorgt hatten, ging es für 160.000 Rp nach Maluk.

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Proviant für die Busfahrt

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Gitarrenmusik zur Einstimmung

In Maluk surfen??

Während der Busfahrt haben wir uns auch mit unserem Sitznachbarn angefreundet. Nachdem wir ihm erläutert hatten, wir wollen nach Maluk surfen fahren, hat er uns angelacht und gemeint, es gibt keinen Surf in Maluk und er ist dort aufgewachsen. Wir waren ein wenig verwundert, da wir in einigen Online-Foren doch über einige Wellen gelesen hatten…

Naja, auf jeden Fall sind wir dann einmal in Maluk angekommen, einer Bergarbeiterstadt am Meer. Nach einer kleinen Panne wegen unserer Unterkunft (Matthias hat eine Unterkunft herausgesucht, die es dort gar nicht gibt) haben wir für einen recht fairen Preis (35.000 pro Person) eine Fahrt mit zwei Ojeks organisieren können, welche uns zu einem Strand 12km entfernt brachten.

Durch Zufall sind wir dann bei YoYo´s in einem „Surfcamp“ gelandet. Also eigentlich sind es Container, die überdacht wurden und mit einer Klimaanlage ausgestattet wurden. Für 150.000 Rp pro Nacht darf man dann dort schlafen. Ok, eingecheckt und einmal den Sonnenuntergang genossen (:

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Essen bei Sonnenuntergang

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Ein Teil unserer Anlage

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Strenge Regeln in der Stadt

Paradies im Süden von Sumbawa

Wir sind nun also wieder einmal an einem menschenleeren Strand gelandet in einem Ressort, wo auch keiner da war. In voller Vorfreude auf den nächsten Tag haben wir gleich einmal den Strand erkundet.

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Lag so am Strand herum…

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.. das auch

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Und wieder dieser „Pfeffer-Sand“

Surfen? Klar bei YoYo!

Am nächsten Tag haben wir uns dann ein Board (Unser Rezeptionist hat uns sein privates Board für 60.000 Rp gegeben) und einen Roller gemietet und sind einmal die Gegend abgefahren auf der Suche nach der perfekten Welle.

Bei unserem Strand, ca. einen halben Kilometer weiter unten sind wir dann auch fündig geworden und haben uns mit ein paar anderen Surfer in die Wellen geschmissen. Leider bemerkten wir dann auch gleich recht schnell was es heißt gegen große Wellen zu paddeln und wie anstrengend es sein kann wenn man immer und immer wieder mit hinein gerissen wird. Nach zwei Stunden „surfen“ sind wir dann, ein wenig enttäuscht wieder in unser „Hotel“ gefahren um uns zu regenerieren.

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YoYos

Die folgenden Tage sind wir dann noch ein wenig am Strand herumgelegen, haben das Dorf unsicher gemacht und uns überlegt, wo wir nun unser Visum verlängern können…

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Kinderkarussell auf einem Roller-Anhänger

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Mangobaum

Visum verlängern

Wenn man in Indonesien länger als ein Monat bleiben will gibt es seit 2010 die Möglichkeit, dass man sein Visum einmalig um 30 Tage verlängert.

Ein Visum kann man grundsätzlich bei jeder Außenstelle der Immigrationsbehörde verlängern. In Indonesien ist jedoch, laut diversen Forumsberichten, vieles von dem Gut will der Behörde vor Ort abhängig. Wir haben uns nach einer kurzen Recherche für eine Imigrasi in Sumbawa Besar entschieden und auf unser Glück gehofft.

Nach einer kurzen Fahrt auf einer Ladefläche eines privaten Kleinbusses sind wir mit einem Bus vom Busbahnhof in Maluk für 100.000 Rp direkt nach Sumbawa Besar gefahren und haben in einem Hotel gleich neben einer Moschee (Suci Hotel – bedeutet so viel wie „Armen-Hotel“) für 100.000 Rp die Nacht eingecheckt. Von dort ging es dann gleich direkt zur Imigrasi, die uns zwei Formulare in die Hand gedrückt haben um dieses auszufüllen. Nach erfolgreicher Beantragung wurden wir um 11:30 vertröstet, dass wir heute leider unsere Gebühr nicht mehr zahlen können, weil der Kassier sperrt um 12:00 zu…. aja .. ok.

Also am nächsten Tag haben wir uns dann einmal aufgemacht um einen Drucker zu finden, mit dem wir unsere E-Tickets ausdrucken können. Was gar nicht so einfach war, nachdem niemand einen Computer hat. Wir wurden dann neben der Post in einem kleinen Internet-Café fündig.

Gut, gleich wieder mit dem Bemo zur Imigrasi, alle Dokumente abgeben und 250.000 Rp zahlen. Erstaunlicherweise setzte sich 30 Minuten später ein junger Beamte neben uns, zeigt uns unsere Pässe und die Stempel mit unserem neuen Visum. Wow.. das war ja mal unkompliziert.

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Hotel Suci, gleich neben einer Moschee.. erster Ruf um 4:30

 

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Plattreifen beim Bemo? Kein Problem, 5 Minuten später gings weiter

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Hallo Imigrasi

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Danke Imigrasi

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Unsere Stärkung in der Imigrasi

Weiter nach Flores

Unser nächstes Ziel war nun die Insel Flores im Osten von Sumbawa. Dazu ging es erst einmal am selben Tag noch für 180.000 Rp nach Bima um von dort zum Hafen in Sape zu kommen.

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Unser Bus nach Bima

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Matthias will auch mal fahren

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Ganz viele Affen neben der Straße

Auf nach Flores 

Von Bima war unser Plan mit einem öffentlichen Bus nach Sape zu fahren. Die reguläre Fähre nach Flores fährt einmal am Tag um 8:00 also sind wir um 5:00 aufgestanden um es rechtzeitig hinzuschaffen. Wir hatten uns sogar einen Termin mit Ojek-Fahrer ausgemacht, aber wie schon einmal zuvor war von den Ojek-Fahrern nichts zu sehen..

Also sind wir mit einem Bemo zum Busbahnhof. Dort haben uns die Einheimischen gesagt, dass von dort heute kein Bus mehr fährt. Wir konnten es nicht ganz glauben und haben uns dann einem einheimischen Mann angeschlossen, der scheinbar auch nach Sape wollte. Gut und schön, wieder in ein Bemo eingestiegen und zu einem anderen Busbahnhof gefahren.

Dort sollten wir nun warten. Ein Bus war schon mal da, aber sonst keine Menschen. Es war 6:00. Ok. Es wurde 6:30.. 7:00 .. irgendwann war es dann 8:30 und wir sind endlich gefahren. Naja, die Fähre war verpasst (so dachten wir), macht auch nichts, schlafen wir halt eine Nacht dort und fahren dann weiter. In Sape schnell noch eine Pferdekutsche aufgegabelt, die uns für 20.000 Rp zum Hafen gebracht hat.

Dort gab es dann die Überraschung – nein Fähren fahren schon länger nicht mehr, erst in 2 Tagen wieder… ah .. ok … wir checken also in die günstigste Unterkunft unserer bisherigen Weltreise ein (80.000 Rp – ca. 5€) und machen uns auf zwei Tage warten bereit. Dann plötzlich eine neue Meldung, die Fähre fährt vielleicht heute schon, denn der Hafen könnte schon früher fertig werden. Wann? Zwischen 21:00 und 24:00.

Nach ein paar aufregenden Stunden hatten wir um 23:00 unser Ticket in der Hand und um 1:15 haben wir dann auch erfolgreich den Hafen verlassen Richtung Labuan Bajo auf Flores, aber dazu mehr in unserem nächsten Blogpost (:

Wir warten auf unsere Ojeks um 5:00 .. vergebens

Wir warten auf unsere Ojeks um 5:00 .. vergebens

Mein Kindle wird ausprobiert

Mein Kindle wird ausprobiert

Mit der Kutsche zum Hafen

Mit der Kutsche zum Hafen

Stelzenhaus in Sape

Stelzenhaus in Sape

Alle warten auf die Fähre

Alle warten auf die Fähre

Gemütliche Fährenüberfahrt

Gemütliche Fährenüberfahrt

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  1. Sabrina Norckauer sagt:

    Hey Matthias und Birgit! Es ist schön und aufregend euch zu verfolgen :))) wünsch euch weiterhin ne gute Zeit und frohe Weihnachten!!! Sabrina N.

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