Indonesien – Teil 1 – Eine Woche Lombok

Wir sind in Indonesien angekommen, das Land in dem wir die nächsten 2 Monate verbringen werden! Eigentlich sind wir schon fast drei Wochen hier, nun haben wir aber endlich wieder Internet, damit wir auch einen Blog-Beirag schreiben können. Wir haben uns dieses mal dafür entschieden, unsere Abenteuer jeweils pro Insel zu dokumentieren.

Gelandet sind wir in Bali/Denpasar, von wo aus wir gleich nach Sanur gefahren sind, um dort 2 Tage am Strand zu verbringen. Da wir jedoch im Dezember sowieso noch einmal nach Bali zurückkommen, sind wir dann gleich weiter nach Lombok. Das einzige fixe Ziel das wir haben, ist unser Flug von Sulawesi/Makassar am 13. Dezember zurück nach Bali um in unser Haus in Kuta für die nächsten 10 Tage einzuziehen.

Auf in den Osten für wenig Geld!

Unser erstes Ziel, Lombok, lag auf der Hand, liegt die Insel doch gleich neben Bali. Als Stadt haben wir uns Kuta (Gleichnamig wie die Stadt auf Bali) ausgesucht, weil es dort einige geniale Wellen zum Surfen geben soll. Also gleich einmal online nachgeschaut, wie wir dort hinkommen und ein Komplett-Angebot von Perama um 275.000 Rp. gefunden. Also 550.000 Rp. für zwei Personen – zu teuer! Gut der Preis stand, wir machten uns also auf ihn zu schlagen.

Mit dem Taxi zum Perama-Stand: 30.000 Rp.

Mit einem Perama-Bus nach Padang Bai: 2 x 60.000 Rp.

Von Padang Bai mit der Fähre rüber nach Lembar: 2 x 40.000 Rp.

Von Lembar nach Kuta … shit. Keiner da. Obwohl im Lonely Planet drinnen stand, es gibt Busse, Bemos usw. war um 17:30 keiner mehr da. Nur ein Fahrer der meinte.. 300.000 Rp. dann fahr ich euch nach Kuta. Viele Alternativen blieben uns leider nicht, also teuer eingekauft.

Trotzdem haben wir Perama um 30.000 Rp. geschlagen! 🙂 Der Fahrer hat uns dann in Kuta dafür ein cooles Homestay (Tri Putri Homestay) inklusive Roller und Frühstück (zum Selbstmachen) um 130.000 Rp. vermittelt. Auch nicht schlecht.

Unsere Fähre nach Lombok

Unsere Fähre nach Lombok

Unsere erste Reispyramide an Board

Unsere erste Reispyramide an Board

Blick zurück nach Bali

Blick zurück nach Bali

Unser teures Privattaxi nach Kuta/Lombok

Unser teures Privattaxi nach Kuta/Lombok

Unsere "Susi"

Unsere „Susi“

Einmal Strand bitte!

Mit unserer Susi und ihrer aufgeschweißten Surfboard-Halterung gings am nächsten Tag gleich einmal darum die Gegend zu erkunden. Süd-West Lombok soll gerüchteweise ein paar wunderbare Strände (nicht nur zum Surfen) haben.

Matthias am Frühstück machen

Matthias am Frühstück machen

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Menschenleerer Strand …

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.. und türkis-blaues Wasser

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.. mit wunderschönen Korallen drinnen

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Und der Sand besteht aus Korallenkugeln, die wie Pefferkörner aussehen

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Straßen, wie in einem Filmset

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Und noch mehr Menschenleere Strände

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Und Muscheln so groß wie Handteller

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.. oder Lippen (;

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Da unten – eine perfekte Welle, aber wir hatten kein Board ;(

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Birgit in einem Bungalow beim Genießen der Aussicht

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Am Abend dann im „teuren“ Astari Abendessen und Aussicht genießen über Kuta/Lombok

Surfen? Surfen!

Aber eigentlich waren wir ja zum Surfen da. Also am nächsten Tag gleich zwei Boards für 120.000 Rp. ausgeborgt und zu einem Surfstrand gefahren. Es war ca. 30 Minuten von Kuta entfernt und ein Beach-Break, also gut für uns Anfänger. Die Wellen waren leider ein wenig kurz, Spaß hatten wir trotzdem (:

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Unser Mittagessen am Surf-Strand (Fisch)

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Susi – voll beladen

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Noch ein Strand, den wir bei der Rückfahrt gefunden haben

On the road again..

Am nächsten Tag wollten wir uns dann ein Boot um 100.000 Rp. leisten um nach Grupuk zu kommen, leider gab es am selben Tag eine Beerdigung und somit hatte kein Kapitän Zeit uns rüberzufahren. Wir haben das beste daraus gemacht und uns wieder auf den Roller geschmissen um weitere Strände an der Süd-Westküste von Lombok zu erkunden. Neben der beachtlichen Dauer von 4 Stunden auf teilweise noch unfertigen Straßen, einer Autobahn, im Schlamm und im Regen waren wir am Abend froh im Bett zu liegen.

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Unser Weg – quer durch endlose Reisterassen

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Küstenstraßen entlang

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Bei Einheimischen Essen

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Und unbekannte Strände entdecken

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Kids beobachten uns beim Sonnenbaden

Surfen? Surfen!!

Am nächsten Tag war es dann so weit, gleich in der Früh um 7:00 ging es zum Surfshop, wo wir unsere Boards abgeholt haben. Dann 20 Minuten über holprige Pisten nach Grupuk um mit einem Boot zur Welle zu fahren. Es war der Hammer! Auch wenn wir nur ein paar Wellen erwischt haben, alleine direkt über einem Riff zu surfen, wo sich aus dem nichts riesige Wellen aufbauen, ist sehr beeindruckend.

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Mit dem Fischerboot zur Welle

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Das ist die Welle, von hinten

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Entspannen am Nachmittag bei Regen

Weiter gehts..

Nach 5 Nächten in Kuta/Lombok hieß es dann Abschied nehmen und weiterreisen. Wir wollten nach Sumbawa und zwar nach Maluk. Dort soll es auch wieder tolle Wellen geben. Nachdem in Kuta aber kein Bus fährt, ist das ganze aber gar nicht so einfach. Entweder man zahlt viel Geld oder man fährt zurück nach Mataram (der Hauptstadt in Lombok) und von dort aus mit einem Bus weiter. Wir haben uns für die zweite Methode entschieden, also einen Fahrer gefunden, der uns für 120.000 Rp nach Mataram bringt.

Einmal Ticket nach Maluk/Sumbawa bitte

Dort haben wir uns zwei Nächte im Oka Homestay gegönnt (für 90.000 Rp pro Nacht mit „Frühstück“) um in Ruhe ein Ticket besorgen zu können. Unser Fahrer von Kuta hat uns gesagt, wir sollen mit dem Busunternehmen Damri fahren, die seien die besten/günstigsten. Über einen anderen Blog haben wir herausgefunden, dass der Preis irgendwo bei 65.000 Rp (alter Preis – aktuell 80.000) sein sollte.

Also haben wir uns wieder einen Roller gemietet und sind zum Bus-Terminal. Dort wurden wir dann gleich umringt von zig Männern, die uns alle ein Ticket andrehen wollten. Keiner konnte jedoch bis nach Maluk fahren. Also haben wir weiter nach dem Damri-Ticketschalter ausschau gehalten. Wir wurden dann von einem Herrn (der scheinbar bei einem anderem Unternehmen arbeitete) zum Damri Schalter gefahren, der ein wenig außerhalb des Bus-Terminals liegt. Dort sollten wir dann gleich einmal 90.000 Rp pro Person zahlen, was wir aber nicht machten (wir waren fix der Überzeugung es müssten 65.000 Rp sein) und haben dankend abgelehnt. Am nächsten Tag sind wir dann noch einmal zum Bus-Terminal gefahren und haben nach dem Preis gefragt, plötzlich waren es nur mehr 80.000 Rp. (Der Preis wurde dann auch von einem Fahrgast bestätigt). Also gut, gekauft.

Senggigi & Regen

Den Nachmittag haben wir dann wieder auf dem Roller verbracht und sind nach Senggig aufgebrochen, soll ja einen der schönsten Strände der Welt haben. Vielleicht waren wir ein wenig zu voreingenommen, aber wir waren ein wenig enttäuscht, wie wir dort angekommen waren… aber vielleicht war es einfach die falsche Jahreszeit. Nach dem Mittagessen am Strand und dem Fund eines coolen Surf-Spots sind wir noch ein wenig im Regen Richtung Gili Islands gefahren, um die lässigen Strände auf dem Weg zu bewundern.

Ja und am nächsten Tag ging es dann nach einer Tagwache um 6:30 weiter nach Maluk/Sumbawa.

Marktfrauen in Mataram

Marktfrauen in Mataram

Blaues Pepsi? Ja (:

Blaues Pepsi? Ja (:

Essen am Strand von Senggigi

Essen am Strand von Senggigi

Surfspot von Senggigi

Surfspot von Senggigi

Matthias hätte gerne ein Board

Matthias hätte gerne ein Board

Selbst der Regen kann uns nicht aufhalten (:

Selbst der Regen kann uns nicht aufhalten (:

Traumstrände mit schwarzem Sand so weit das Auge reicht

Traumstrände mit schwarzem Sand so weit das Auge reicht

Unser Bus Sumbawa/Maluk

Unser Bus nach Sumbawa/Maluk

Jetzt sitzen wir gerade in Bima/Sumbawa und überlegen uns, was wir weiter machen, vielleicht sind wir ja morgen schon auf Flores (:

Discuss - 2 Comments

  1. […] Woche auf der indonesischen Insel Lombok haben Matthias und Birgit vom Weltreiseabenteuerblog verbracht. Ihr Bericht enthält neben vielen schönen Fotos und einem kleinen Video auch Tipps zur […]

  2. gabi und gust lindinger sagt:

    Hallo Matthias und birgit toller reisebericht schöne fotos.bei uns is grade schneesturm.hihi liebe grüsse gabi und gust viel spass noch auf eurer reise.

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